Gesundheitspolitik

  • 10.000 protestieren für höheres Apotheken-Honorar auf dem Burgplatz in Düsseldorf

    Was für ein Apothekenprotest in Düsseldorf: Dass den Apotheken wirtschaftlich das Wasser bis zum Hals steht, hat Moderator Sebastian Berges auf der Bühne mehrfach gesagt. Dass sich aber tatsächlich rund 10.000 Menschen aus Apothekenteams auf dem Düsseldorfer Burgplatz versammelt haben, war sicher selbst für den Vize-Vorsitzenden des Apothekerverbandes Nordrhein ein beeindruckendes Bild. Besser als erwartet.

    Apothekenprotest Düsseldorf: Mehr als 10.000 Menschen protestierten friedlich für besseres Honorar. Bleistiftzeichnung von der Situation, mit dem Düsseldorfer Fernsehturm im Hintergrund

    Weiße Kittel, Trillerpfeifen und klare Botschaften auf Plakaten: Das war kein symbolischer Protest. Das war eine sehr konkrete Botschaft nach Berlin.

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  • Apothekenprotest am 23. März: Hintergründe und Perspektive eines Kammer-Sprechers

    Am Montag, 23. März 2026, sind in mehreren deutschen Städten Protestaktionen von Apothekerinnen und Apothekern angekündigt, unter anderem in Berlin, Düsseldorf, Hannover und München. Organisiert werden diese Aktionen von den Apothekerverbänden auf Landesebene. Die Kammern – so auch die Apothekerkammer Nordrhein – sind daran in der Regel nicht direkt beteiligt. Diese klare Trennung der Zuständigkeiten ist vielen außerhalb des Berufsstandes nicht immer bekannt. Bevor ich auf die Unterschiede zwischen Kammern und Verbänden eingehe, lohnt zunächst ein Blick auf die Gründe für den Protest.

    Bleistiftzeichnung eines Apothekenprotests auf dem Burgplatz in Düsseldorf: Ein Mann spricht mit drei Journalisten, während im Hintergrund Apothekerinnen und Apotheker in weißen Kitteln Protestschilder mit dem Apotheken-A vor einer Bühne halten.
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