Gratis im Südbad schwimmen gehen

Ich mag Situationen, in denen alle gewinnen: die Stadt, das Bad, der Sportanbieter – und ich. Für mich ist das Südbad in Dortmund gerade genau so ein Fall. Ich zahle meinen monatlichen Beitrag bei Urban Sports Club (USC), das Südbad ist Partner – und jedes Mal, wenn ich dort schwimmen gehe, wird der Eintritt über meine USC-Gebühr abgerechnet. Subjektiv fühlt sich das an wie „gratis schwimmen“, objektiv ist es einfach clever genutzt. Ein erster Beitrag in Sachen „Kunden werben Kunden„, hier für Urban Sports Club.

Und: Es lohnt sich. Ich habe in den letzten Monaten einige Kilo abgenommen, und das Südbad ist für mich einer der Orte, an denen sich das richtig gut anfühlt.

Das Südbad in Zahlen: Bahnen, Becken, Wasser

Schwimmerbecken

  • Länge/Breite: 50 m × 20 m
  • Bahnen: 8 Bahnen, wettkampftauglich
  • Tiefe: ca. 1,25 m bis 4,5 m
  • Temperatur: etwa 26 °C

Fürs Bahnenschwimmen ist das ideal: 50 m statt 25 m bedeuten weniger Wenden, mehr Rhythmus und ein deutlich „ruhigeres“ Schwimmgefühl. Selbst wenn nur ein Teil der Bahnen für den öffentlichen Badebetrieb freigegeben ist, entzerrt die Länge das Geschehen spürbar. Wobei es gerade abends in der Woche sehr voll werden kann.

Lehrschwimm- und Nichtschwimmerbereich

  • Lehrschwimmbecken: ca. 20 m × 10 m
  • Tiefe: etwa 0,7 m bis 1,25 m
  • Temperatur: ca. 30 °C

Hier finden Kurse statt (Schwimmkurse, Eltern-Kind-Angebote, Wassergymnastik), aber auch wer einfach entspannt planschen will, ist dort besser aufgehoben als auf den Sportbahnen.

Sprunganlage

  • Türme: 1 m- und 3 m-Brett, Plattformen auf 5 m, 7,5 m und 10 m

Die Sprunganlage ist ein echtes Highlight, wird aber nicht dauerhaft geöffnet betrieben. Samstags mittag oder nachmittags erlebe ich es oft, dass dort viele junge Leute springen. Wer extra wegen des 10-Meter-Turms anreist, sollte unbedingt vorher auf der Website des Südbads in den Belegungsplan schauen oder dort anrufen. // Daten teilweise von Wikipedia.

Südbad Dortmund: Öffnungszeiten und Realität im Wasser

Die regulären Öffnungszeiten (Stand: aktuell) sind:

  • Montag: geschlossen
  • Dienstag: 6:00–19:00 Uhr
  • Mittwoch: 6:00–20:00 Uhr
  • Donnerstag: 6:00–19:00 Uhr
  • Freitag: 6:00–18:30 Uhr
  • Samstag: 8:00–16:00 Uhr
  • Sonntag: 8:00–12:00 Uhr

Wichtig ist der Belegungsplan: Vereine, Schulschwimmen und Veranstaltungen blocken immer wieder Bahnen oder das ganze Bad. Für konzentriertes Bahnenschwimmen lohnt sich ein Blick auf die offizielle Seite, bevor man losfährt – gerade, wenn man frühmorgens oder am Wochenende möglichst freie Bahnen haben möchte.

Samstags und sonntags finden im Südbad öfter mal Sportveranstaltungen statt. Dann ist öffentlicher Badebetrieb gar nicht möglich – echt schade für das wichtigste Bad in Dortmund.

Wie andere das Südbad erleben: Bewertungen im Überblick

Wenn man sich durch Bewertungsportale klickt, ergibt sich ein recht klares Bild:

  • Wasserqualität und Temperatur: Viele Nutzer loben die Wasserqualität und die Tatsache, dass das Wasser nicht „überheizt“ ist. Für sportliches Schwimmen ist das perfekt – man kühlt nicht aus, überhitzt aber auch nicht nach ein paar Bahnen. Das nehme ich genauso wahr. Anfangs wirkte das Wasser kalt, nach einigen Wochen habe ich es aber als sehr, sehr angenehm empfunden.
  • Becken und Infrastruktur: Das 50-Meter-Becken mit 8 Bahnen wird immer wieder positiv hervorgehoben. Auch die Modernisierung und der insgesamt gute Zustand des Bades kommen gut weg. Die Sauberkeit wird überwiegend als „in Ordnung“ bis „gut“ beschrieben.
  • Kritikpunkte: Häufig genannt werden die Öffnungszeiten (gerade für Berufstätige sind die Nachmittage/Abende begrenzt) und die Belegung durch Vereine, wodurch manchmal nur wenige Bahnen für den öffentlichen Betrieb bleiben. Einzelne Bewertungen bemängeln, dass die Sprungtürme nicht immer nutzbar sind. Gerade den Punkt mit den Öffnungszeiten teile ich. Andere Städte bieten da deutlich mehr Flexibilität für Bürgerinnen und Bürger, die ihrer Gesundheit etwas Gutes tun wollen.

In Summe ist der Tenor: sportlich orientiertes, funktionales Bad mit sehr gutem 50-Meter-Becken, fairen Preisen – und ein paar organisatorischen Einschränkungen, mit denen man leben muss, wenn man zu „Peak-Zeiten“ kommt.

Jens Krömer vor dem Südbad in Dortmund

Mein persönlicher Blick: Schwimmen, Abnehmen, Kopf freibekommen

Für mich ist das Südbad inzwischen mehr als nur ein Ort mit Wasser. Ich merke beim Schwimmen sehr konkret, dass ich leichter geworden bin: Die Atmung ist ruhiger, die 50-Meter-Bahnen fühlen sich nicht mehr endlos an, und ich kann Serien schwimmen, die vor ein paar Monaten noch völlig unrealistisch gewesen wären.

Was ich am Südbad besonders mag:

  • Rhythmus: 50 m zwingen mich zu einem anderen Tempo- und Kraftmanagement als ein 25-Meter-Becken.
  • Fokus: Wenn ich auf einer halbwegs freien Bahn meinen Takt gefunden habe, ist das fast meditativ.
  • Architektur: Das Südbad ist ein denkmalgeschütztes Hallenbad – man spürt, dass hier Schwimmsport Geschichte hat.

Und ja, es ist einfach ein gutes Gefühl, wenn man nach ein paar Wochen merkt: Die Bahnzeiten werden besser, die Pausen kürzer, der Körper leichter.

Warum sich Urban Sports Club für das Südbad lohnt

Rein finanziell ist das Südbad mit seinen regulären Eintrittspreisen (Erwachsene zahlen 5  Euro, ermäßigt günstiger) relativ fair. Mit Urban Sports Club verschiebt sich die Perspektive:

  • Ich zahle meinen monatlichen USC-Beitrag.
  • Das Südbad ist als Partnerbad eingebunden. Dort muss ich zunächst den Eintritt zahlen…
  • …checke dann vor Ort mit der USC-App ein, der Eintritt wird über USC erstattet. Klasse!

Wenn man USC ohnehin nutzt (z.B. für Fitnessstudios, andere Bäder, Kurse), wird jeder zusätzliche Besuch im Südbad zu einem Baustein, der den Monatsbeitrag „amortisiert“. Genau deshalb fühlt sich das Schwimmen dort für mich wie „gratis“ an – obwohl es natürlich über die Flatrate mitbezahlt ist.

Fazit: 50-Meter-Bahnen, faire Bedingungen – und subjektiv „gratis“

Wenn du in Dortmund lebst, gerne Bahnenschwimmen magst und ohnehin über Urban Sports Club nachdenkst (oder schon Mitglied bist), ist das Südbad eine ziemlich logische Wahl:

  • 50-Meter-Becken mit 8 Bahnen, gute Wasserqualität
  • Sportlicher Charakter statt Spaßbad-Overkill
  • Zentral gelegen, gut mit ÖPNV erreichbar
  • Über USC ohne zusätzliche Eintrittszahlung nutzbar

Am Ende dieses Beitrags setze ich meinen persönlichen Empfehlungslink zu Urban Sports Club. Wenn du dich darüber anmeldest, profitieren wir beide – und vielleicht sehen wir uns dann irgendwann auf einer der 50-Meter-Bahnen im Südbad.

Hier geht’s zu meiner Empfehlung von Urban Sports Club.

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